Unser elektrochemisches Verfahren ist vielseitig anwendbar. Hochwertige Teile können so ganz präzise bearbeitet werden. Sehen Sie hier einige Beispiele.

Aufweitung der Bohrungen
von Einspritzdüsen

Für die Automobilbranche optimiert unser Verfahren das Sprühbild von Einspritzdüsen. Die Bohrung wird in Gegenwart eines Elektrolyten unter Durchflusskontrolle bestromt. Dabei löst sich das umliegende Metall und führt zu einer optimalen Aufweitung der Bohrung.

Flugzeugtechnik und Motorsport

Beim Flugzeugbau und im Motorsport werden neue, leichtere Werkstoffe eingesetzt, die aber schwer zu zerspanen sind. Hier entwickelt die futura chemie neue Elektrolyte für die ECM-Bearbeitung.

"Ersatzteile" aus Titan

Die Medizintechnik hat Titan für sich entdeckt. Titan bringt Leichtigkeit, Stabilität und eine hervorragende Biokompatibilität mit. Die Titanoxidschicht ermöglicht ein Verwachsen mit menschlichen Knochen. Das ist bei künstlichen Knie- und Hüftgelenken, bei Zahnimplantaten oder der Befestigung von Kreuzbändern von entscheidender Bedeutung. So ideal die Eigenschaften von Titan im Bezug auf den Einsatz beim Menschen sind, so schwer ist seine Feinbearbeitung. Die futura chemie hat einen Elektrolyten entwickelt, mit dem Titan Grad 1-4 hochpräzise elektrochemisch bearbeitet wird.

Gratentfernung bei Zahnrädern

Die futura chemie bietet mit Ihrem Verfahren ein breites Spektrum von der Verrundung bis hin zur exakten Entfernung des Grates. Je nach Anforderung an das Werkstück kann so die Entgratung genau definiert werden.

Ventile

Mit dem Entgratverfahren der futura chemie kann ein Ventil mit einer einfachen stabförmigen Elektrode vollständig entgratet werden. Der Grat wird präzise entfernt. Der Vorrichtungsbau ist einfach und damit auch für Kleinserien geeignet.

 

Bajonettfassungen medizinischer Instrumente

Mit dem neuen Entgratverfahren kann eine gefräste Bajonettfassung mit einer einfachen stabförmigen Elektrode vollständig entgratet werden. Der Grat wird präzise entfernt, auch bei Subminiatur-Fassungen. Für Medizinische Instrumente, die 100% gratfrei sein müssen. Der Vorrichtungsbau ist einfach und damit auch für Kleinserien geeignet.

ECM-Bearbeitung von Zirconium

Zirconium ist aufgrund seiner Korrosionsbeständigkeit der perfekten Werkstoff für spezielle Rohre, Ventile und Pumpen in chemischen Anlagen. Für Wärmetauscher wird es auf Grund seiner sehr guten Wärmeleitfähigkeit und Temperaturbeständigkeit verwendet. Seine Biokompatibiliät und seine lange Haltbarkeit sind für die Medizintechnik hoch interessant. Zirconium gehört wie Titan und Niob zu den Metallen, die schon an der Luft starke Passivierungsschichten bilden. Das erschwert die elektrochemische Bearbeitung. Die futura chemie hat einen Elektrolyten entwickelt, mit dem Zirconium hochpräzise elektrochemisch abgetragen wird.

Titanstanzteil

Mit dem Entgratverfahren der futura chemie werden auch Grate an schwer zugänglichen Stellen ohne aufwendigen Vorrichtungsbau entfernt. Dies ist z.B. für Stanzteile interessant, die zur Verpackung für medizinische Produkte dienen.

Badentgratung

Mit einer Badentgratung können oft zwei Arbeitsschritte auf einmal erledigt werden. Kanten werden im Mikrobereich optimal entgratet, verrundet und Verunreinigungen werden entfernt. Das ist vor allem wichtig, wenn die Werkstücke im Anschluss weiter bearbeitet werden. Außerdem entsteht durch die Badentgratung eine dekorative, glänzende Oberfläche. Die Anwendungsbereiche sind vielfältig und reichen von Elektronik-Bauteilen bis zum Formenbau für Verpackungen.